friendsofglass DE https://friendsofglass.com/de/ Tue, 07 Oct 2025 07:16:23 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://friendsofglass.com/de/wp-content/uploads/sites/5/2024/03/cropped-FoG_favicon-32x32.png friendsofglass DE https://friendsofglass.com/de/ 32 32 Konsumentenliebling Glas: Der klare Verpackungsfavorit im Supermarktregal https://friendsofglass.com/de/geschichten/konsumentenliebling-glas-der-klare-verpackungsfavorit-im-supermarktregal/ Mon, 06 Oct 2025 08:15:37 +0000 https://friendsofglass.com/de/?p=574 Aktuelle YouGov-Umfrage zeigt: Glas ist die bevorzugte Verpackung für Lebensmittel und Getränke.

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Glas ist die bevorzugte Verpackung für Lebensmittel und Getränke – das zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage*. Befragt wurden 2.011 Verbraucher in Deutschland. Ziel war herauszufinden, welche Verpackung Konsumenten für Lebensmittel und Getränke bevorzugen – und welche Eigenschaften Verbraucher Glasverpackungen im Vergleich zu anderen Verpackungsarten zuschreiben.

Top-Werte für die Glasverpackung

Glas ist mit großem Abstand Konsumentenliebling. 45% der Befragten würden bei ihrem Lebensmittel- und Getränkeeinkauf Produkte in Glas zu bevorzugen, wenn der Preis identisch ist – deutlich mehr als Karton (15%), Kunststoff (1%) oder Metall (4%).

Besonders stark zeigt sich die Präferenz für Glas in sieben von neun Lebensmittel- und Getränkekategorien. Spitzenreiter sind süße Aufstriche (85 %), alkoholhaltige Getränke (79 %) und Gewürze (62 %). Auch bei Handelsmarken bestätigt sich der Trend: In sieben von neun Kategorien ist Glas die bevorzugte Verpackung. Bei süßen Aufstrichen (76 %), alkoholhaltigen Getränken (64 %) und Gewürzen (55 %) setzen Verbraucher klar auf Glas.

Nachhaltigkeit, Hygiene und Qualität überzeugen

Neben der Beliebtheit punktet Glas auch in Sachen Nachhaltigkeit: 85% der Befragten stufen Glas als sehr oder eher umweltfreundlich ein – deutlich vor Kunststoff (8%), Karton (28%) und Metall (35%). Glas wird als umweltfreundlich, gesundheitlich unbedenklich und hygienisch wahrgenommen. 62% sehen die Recyclingfähigkeit als Vorteil, 49% die gesundheitliche Unbedenklichkeit und 44% die Hygiene.

Glas vereint viele Vorteile

Die Umfrageergebnisse bestätigen, dass Glas bei Verbraucherinnen und Verbrauchern wegen seiner vielen Vorteile besonders beliebt ist. Es ist nachhaltig, hygienisch, geschmacksneutral, schützt den Inhalt und bewahrt die Frische. Außerdem vermittelt Glas Qualität und sorgt dafür, dass Lebensmittel und Getränke sicher, frisch und geschmackvoll bleiben – genau die Eigenschaften, die den Befragten besonders wichtig sind.

Christiane Nelles, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Glasindustrie e.V. und Sprecherin des Aktionsforums Glasverpackung, kommentiert: „Wir freuen uns über die tollen Ergebnisse der Umfrage, die zeigen, wie sehr Glas geschätzt wird. Es erfüllt die Bedürfnisse nach Qualität, Nachhaltigkeit und Sicherheit und ist deshalb die bevorzugte Verpackung.“

*Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teil-nahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 15. und 18.08.2025 insgesamt 2011 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschlie-ßend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
Bildnachweis: Canva
 

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Gut verpackt, gut gekühlt: Bier aus der Glasflasche https://friendsofglass.com/de/geschichten/gut-verpackt-gut-gekuhlt-bier-aus-der-glasflasche/ Wed, 13 Aug 2025 08:24:29 +0000 https://friendsofglass.com/de/?p=561 Bier aus der Glasflasche schmeckt am besten – es bewahrt das Aroma, schont die Umwelt und begeistert Brauereien wie Bierfans.

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An einem warmen Sommerabend im Biergarten, beim Grillen mit Freunden oder einfach zu Hause – für viele gehört ein kühles Bier einfach dazu. Auch wenn der klassische Bierkonsum in Deutschland leicht zurückgeht, bleibt die Begeisterung ungebrochen. Der Trend geht dabei klar in Richtung bewusster Genuss: Immer mehr Menschen greifen zu alkoholfreien oder alkoholreduzierten Varianten, die längst nicht mehr nur als Ersatz gelten, sondern mit eigenem Charakter und vollem Geschmack überzeugen.

2023 wurden in Deutschland rund 8,4 Milliarden Liter Bier getrunken, was etwa 88 Litern pro Kopf entspricht. 2024 liegt der Wert nur geringfügig darunter. Das zeigt: Bier ist und bleibt ein fester Bestandteil unserer Kultur – es wird heute nur anders getrunken.

Warum Bier in Glasflaschen einfach überzeugt

Einig sind sich viele Brauereien bei der Verpackung: Bier gehört in Glas. Glas ist geschmacksneutral, sodass das Bier so schmeckt, wie es gedacht ist. Es schützt zuverlässig vor Licht, hält die Kohlensäure frisch und sorgt dafür, dass Qualität und Aroma erhalten bleiben. Besonders Braunglas ist ein Klassiker, Grünglas fällt ins Auge und Klarglas wirkt modern und puristisch – mit UV-Schutz genauso funktional.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist Glas die erste Wahl: Mehrweg-Glasflaschen können bis zu 50 Mal  wiederverwendet und danach unbegrenzt recycelt werden. Über 80 % des im Handel verkauften Bieres werden in Glasflaschen abgefüllt – ein Wert, der seit Jahren stabil ist. Ob klassische NRW-Flasche, moderne Longneck, traditionelle Euro-Flasche oder die kultige Bügelflasche – jede Form erzählt ihre eigene Geschichte.

Ganz gleich ob klassisch gebraut, kreativ verfeinert, alkoholfrei oder mit vollem Gehalt: Bier aus der Glasflasche steht für Qualität, Frische und Nachhaltigkeit – und bleibt das ganze Jahr über die erste Wahl.

Bildnachweis: Canva / Sengchoy Int.
 

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Fermentieren & Einlegen – alte Techniken neu entdeckt https://friendsofglass.com/de/geschichten/fermentieren-einlegen-alte-techniken-neu-entdeckt/ Tue, 05 Aug 2025 08:03:39 +0000 https://friendsofglass.com/de/?p=558 Fermentieren und Einlegen im Glas: Traditionelle Methode, moderner Genuss. Nachhaltig und gegen Lebensmittelverschwendung.

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Es klingt wie ein Trend, ist aber eigentlich eine uralte Methode: Lebensmittel durch Fermentieren oder Einlegen haltbar zu machen. Früher war es eine Notwendigkeit, heute ist es eine bewusste Entscheidung – für Geschmack, Nachhaltigkeit und gegen Lebensmittelverschwendung. Denn wer zum Beispiel zu viel Gemüse aus dem eigenen Garten oder vom Wochenmarkt hat, kann es einmachen, anstatt es verderben zu lassen. So bleiben wertvolle Lebensmittel erhalten – und landen nicht im Müll. Immer mehr Menschen entdecken das Fermentieren von Kimchi, Sauerkraut oder Kombucha für sich. Auch eingelegte Gurken, Chutneys oder Antipasti erleben ein Comeback in unseren Küchen.

Glas spielt dabei die Hauptrolle. Es ist geschmacksneutral, ist praktisch inert und macht den Prozess transparent – im wahrsten Sinne des Wortes. Man sieht, wie das Gemüse blubbert, wie sich die Farben verändern, wie das Ergebnis reift. Für Einsteiger ist das ein zusätzlicher Vorteil: Man kann den Fortschritt leicht im Blick behalten und weiß genau, wann der perfekte Zeitpunkt zum Probieren gekommen ist.

Wer einmal selbst fermentiert oder eingelegt hat, weiß: Mit der richtigen Lagerung bleiben die Aromen intensiv und die Lebensmittel lange frisch. Und wenn das Glas irgendwann leer ist, wird es einfach gespült, wiederverwendet oder recycelt. Das macht Glas nicht nur zum besten Begleiter für Fermentation und Einlegen, sondern auch zum idealen Partner für einen Zero-Waste- und nachhaltigen Lebensstil. Gleichzeitig ist es eine einfache Möglichkeit, Überschüsse haltbar zu machen und so aktiv gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen.

Drei einfache DIY-Tipps zum Start:

  1. Salzlake-Basis: Für viele Fermente wie Sauerkraut oder Gurken reicht eine einfache Lake aus 2 % Salz und Wasser – Gemüse vollständig bedecken, damit sich kein Schimmel bildet.
  2. Gewürze als Aroma-Booster: Lorbeer, Pfefferkörner, Dill oder Ingwer geben dem Ansatz eine individuelle Note – einfach direkt ins Glas geben.
  3. Gläser vorbereiten: Vor dem Befüllen die Gläser mit heißem Wasser ausspülen – so bleiben die Fermente länger haltbar und sicher vor unerwünschten Keimen.

Die richtigen Gläser wählen:

  • Einmachgläser mit Gummiring und Bügelverschluss sind ideal, wenn man häufiger fermentiert oder einlegt. Sie lassen sich leicht öffnen und schließen, sind robust und halten jahrelang.
  • Schraubgläser aus dem Handel wiederverwenden: Leere Marmeladen-, Honig- oder Konservengläser eignen sich gut gereinigt perfekt für kleine Portionen oder zum Ausprobieren neuer Rezepte.
  • Unterschiedliche Größen bereithalten: Kleine Gläser sind praktisch für Probiermengen oder Geschenke, große für Vorratsansätze.

Ob als Vorrat für den Winter, als Geschenk aus der Küche oder einfach, um Neues auszuprobieren – selbstgemacht im Glas schmeckt nicht nur besser, sondern fühlt sich auch gut an.

 

Bildnachweis: Canva / Alex Donin foodphotographer
 

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Richtig recyceln in der Weihnachtszeit https://friendsofglass.com/de/geschichten/richtig-recyceln-in-der-weihnachtszeit/ https://friendsofglass.com/de/geschichten/richtig-recyceln-in-der-weihnachtszeit/#respond Tue, 17 Dec 2024 12:35:36 +0000 https://friendsofglass.com/de/?p=537 Weihnachtszeit ist Dekozeit – aber wohin mit zerbrochenen Christbaumkugeln & anderer Deko aus Glas? Bitte nicht in den Altglascontainer werfen!

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Weihnachtszeit ist Dekozeit – für viele Menschen gehören Christbaumkugeln, Lichterketten oder elektrische Kerzen zu einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum dazu. Doch so schön die weihnachtliche Dekoration auch ist, manchmal zerbricht eine Christbaumkugel oder die Lichterkette geht kaputt und muss entsorgt werden. Aber wohin mit den gläsernen Christbaumkugeln & anderen Dekoelementen aus Glas? Eines vorweg: Bitte nicht in den Altglascontainer werfen!

Warum Weihnachtskugeln & andere Dekoelemente nicht ins Altglas gehören

Auch wenn Christbaumkugeln und andere Dekoelemente oft aus Glas bestehen, gehören sie nicht in den Altglascontainer. Die Glas-Zusammensetzung ist eine andere als die von Verpackungsglas, zu dem Getränkeflaschen, Marmeladengläser oder das Glas Rotkohl für den weihnachtlichen Festschmaus gehören. Andere Glas-Zusammensetzungen können den Recyclingprozess von Verpackungsglas stören. Beim Schmelzen können durch fälschlich eingeworfene Objekte Einschlüsse entstehen und neue Glasverpackungen unbrauchbar machen. Deshalb zerbrochene Trinkgläser oder die kaputte Lichterkette im Restmüll oder auf dem Wertstoffhof entsorgen.

Altglas richtig recyceln – so geht’s

Damit Glas korrekt recycelt werden kann, kommt es auf die richtige Sortierung an. Die folgende Übersicht hilft, den Überblick zu behalten:

Was gehört in den Altglascontainer?

  • Getränkeflaschen
  • Konservengläser (z. B. Rotkohl)
  • Marmeladengläser
  • Kleine Glasverpackungen (z. B. für Gewürze)
  • Senfgläser oder sonstiges Verpackungsglas, das man zur Zweitnutzung als Trinkglas nutzen kann
  • Pharmazeutische Glasbehälter
  • Kosmetikverpackungen, z. B. Cremetiegel oder Deoroller aus Glas
  • Sonstiges Verpackungsglas

Was gehört nicht ins Altglas?

  • Christbaumkugeln
  • Lichterketten, Glühbirnen, Energiesparlampen, LEDs und Leuchtstoffröhren
  • Fensterglas
  • Spiegel
  • Porzellan und Keramik
  • Hitzebeständiges Glasgeschirr
  • Behälter aus Bleiglas wie Blumenvasen, Aschenbecher oder Weingläser
  • Trinkgläser
  • Steingutflaschen
  • Autoscheiben und -lampen
  • Ceran-Kochfelder

Außerdem gilt es, Gläser richtig zu sortieren:

  • Weißglas in den Weißglascontainer.
  • Braunglas in den Braunglascontainer.
  • Grünglas in den Grünglascontainer – hier können auch Sonderfarben (z. B. blaue Flaschen) entsorgt werden, da Grünglas solche Abweichungen am besten ausgleicht.

Der Umwelt zuliebe

Glas ist ein faszinierender Werkstoff: Es kann unendlich oft recycelt werden, ohne an Qualität zu verlieren. Dieses Potenzial kann aber nur ausgeschöpft werden, wenn Glas richtig gesammelt und sortiert wird. Richtig getrenntes Altglas spart Energie, schont wertvolle Ressourcen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Auch in der Weihnachtszeit kann jeder einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten. So bleibt Weihnachten nicht nur schön, sondern auch nachhaltig.

Bildnachweis: Canva / Ki-generiert

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Glasverpackungen im Familienleben https://friendsofglass.com/de/geschichten/glasverpackungen-im-familienleben/ https://friendsofglass.com/de/geschichten/glasverpackungen-im-familienleben/#respond Thu, 09 Jun 2022 15:13:00 +0000 https://www.friendsofglass.com/de/design-de/endlesscycle-glasverpackungen-im-familienleben/1 Das tägliche Leben ist ohne Glas kaum vorstellbar. Ob Getränke, Lebensmittel, Kosmetika oder auch Medikamente: Das vielseitige Verpackungsmaterial ist ständig zur Hand. Es ist nicht nur unendlich oft recycelbar und damit nachhaltig. Was immer darin verpackt wird, ist bestmöglich geschützt.

Wir haben Lisa und Katharina von dem beliebten Blog Stadt Land Mama gefragt, welche Rolle Glas in ihrem täglichen Leben spielt, ob sie Glasbehälter wiederverwenden und wie sie Glas mit kreativen Ideen ein zweites Leben schenken.

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Vernünftigerweise werden immer mehr Produkte in umweltfreundlichen Glasbehältern angeboten. Welche Produkte kauft ihr am liebsten im Glas?

Lisa: Auf jeden Fall Getränke – von Wasser über Apfelschorle bis hin zu Softdrinks. Auch Joghurts kaufen wir im (Pfand-)Glas, die werden hier nämlich in rauen Mengen konsumiert. Natürlich Vorratsprodukte, wie etwa Tomatensauce. In Glas bleiben sie sehr lange haltbar und verändern sich nicht. Und Leitungswasser: das kaufen wir zwar nicht, aber wir füllen auch das in Glasflaschen und versetzen es mit Kohlensäure für unser eigenes Sprudelwasser.

Das Gute an Glasbehältern ist ja, dass man sie zum Recycling oder zur Pfandrückgabe bringen kann. Aber geht da nicht noch mehr? Was macht ihr mit benutzten Glasbehältern?

Lisa: Ach, bei uns stehen jetzt wieder Geburtstage an, da haben wir grad aus zwei gläsernen Dessert-Näpfen (es war mal sehr köstlicher Cheesecake darin) kleine Deko-Windlichter-Behälter gebastelt, mit einem Teelicht drin. Häufiger fallen hübsche Senfgläser im Haushalt an. Die benutzen wir einfach weiter und trinken daraus zum Mittagessen. Ansonsten lassen sich daraus auch wunderbar Vasen machen, um in der Wohnung immer wieder mal zur Jahreszeit passende bunte Akzente zu setzen. Dazu fällt mir noch ein: Meine Mutter hat früher immer Marmelade mit uns gekocht und sie auch in Gläser mit Schraubverschlüssen gepackt, das ist eine schöne Kindheitserinnerung. Sollte ich mit meinen Kindern auch mal machen.

Wo verwendet ihr Glasbehälter am häufigsten?

Katharina: Wir essen sehr gerne Müsli, haben aber auch sehr individuelle Vorstellungen davon, was uns schmeckt. Die Lösung ist eine große Müsli-Bar, bei der wir alle Zutaten in großen Gläsern untergebracht haben. Haferflocken, Cornflakes, Leinsamen, Knusperstückchen und auch ein paar Schokoflocken und Trockenfrüchte – so kann sich jedes Familienmitglied sein individuelles Müsli zusammenstellen – und es gibt kein Gemecker mehr, weil Mama wieder was falsch gemacht hat. Zusätzlich bieten die Gläser einen schönen dekorativen Effekt und alle Zutaten bleiben so gut geschützt und behalten ihren ursprünglichen Geschmack.

Welche Vorteile bietet euch Glas im Haushalt?

Katharina: Es sieht viel hübscher und cleaner aus als die anderen Materialien. Mein Mann ist Architekt und mag es schlicht 🙂 Außerdem sind Glasbehälter wirklich easy zu reinigen.

Lisa: Der Umweltaspekt ist natürlich besonders wichtig. Glas lässt sich immer wieder recyceln. Und es fällt einfach auch viel weniger Abfall an, weil Glas bei uns immer wieder verwendet wird. Zudem hält es alle Produkte geschmacksneutral und frisch.

Macht Deine Familie bei der Glas-Weiterverwendung mit?

Katharina: Klar, wenn zuerst auch nicht immer ganz freiwillig 🙂 Altglas wegbringen ist eine Aufgabe, die meine Großen auch schon übernehmen können. Wobei – wenn sie erstmal unterwegs sind, haben sie immer Spaß dabei, nach Farben zu sortieren und die Flaschen in die Container zu werfen. Sie werden so mit der Wiederverwertbarkeit und dem Recycling-Gedanken groß.

Was ist Eure liebste kreative Verwendung für Glas?

Katharina: Tatsächlich als dekorative und praktische Selbstbedienungs-Bar fürs Frühstück.

Lisa: Die unkreativste Verwendung ist, dass ich mein Wasser einfach am liebsten aus Glas trinke. Die kreativste ist aktuell die Verwendung von Glasflaschen als Kerzenständer für ein anstehendes Familienfest. Auch die kleinen Cheesecake-Dessertgläser nutzen wir da gerade als Teelichter: Wir füllen sie mit etwas Sand und wickeln Kordel oder bunte Bänder außen herum.

Hast Du einen originellen Tipp für uns?

Lisa: Oh, ja, versucht es doch mal mit einem Komplimente-Glas für jedes Familienmitglied. Eine Woche lang oder einen Monat oder ein Jahr. Die Gläser – am besten Einmachgläser oder schöne Konservengläser mit Verschluss – werden aufgestellt und immer, wenn uns etwas einfällt, schreiben wir das Kompliment für die- oder denjenigen auf ein kleines Stück Papier, falten es zusammen und stecken es ins Glas. Klappt auch, wenn man sagt, man steckt immer zu einem festen Termin etwas rein, zum Beispiel immer sonntags. Und am Ende des Monats oder Jahres wird ausgepackt. In der Adventszeit sieht das auch besonders schön aus, wenn es mit einer Lichterkette dekoriert wird.

Eine wirklich schöne Idee. Das versuchen wir auch mal. Vielen Dank für das Gespräch, Lisa und Katharina!

Katharina und Lisa berichten seit 2012 auf www.stadtlandmama.de über ihr Leben und die Abenteuer des Familienalltags. Ein amüsanter, kontroverser Austausch rund um das Mutter-Sein und den Familien-Wahnsinn.

Stadtmama Katharina Nachtsheim wohnt mit Mann und drei Kindern in Berlin. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Journalistin, ihr Schwerpunkt sind dabei Familien-und Gesellschaftsthemen.

Landmama Lisa Harmann hat die Hauptstadt vor Jahren verlassen und lebt nun mit Mann, drei Kindern und etlichen Tieren im Bergischen bei Köln. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Bloggerin.

Bildnachweise: Canva, Juliane Dunkel, Markus Spiske_Unsplash

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Wie trägt Glasrecycling zum Umweltschutz bei? https://friendsofglass.com/de/geschichten/wie-traegt-glas-recycling-zum-umweltschutz-bei/ https://friendsofglass.com/de/geschichten/wie-traegt-glas-recycling-zum-umweltschutz-bei/#respond Tue, 15 Mar 2022 11:58:19 +0000 https://www.friendsofglass.com/de/ecology-de/endlesscycle-wie-traegt-glas-recycling-zum-umweltschutz-bei/1 Haben Sie sich schon einmal gefragt, was beim Glasrecycling passiert und wie es weitergeht, wenn Sie Ihr Altglas in den Container gegeben haben? „Den wichtigsten Arbeitsschritt beim Glasrecycling machen Sie mit Ihrem Gang zum Container, denn Sie geben Ihr Altglas dort hinein und machen damit bereits die wichtige erste Vorsortierung. Das kann keine Glasrecyclinganlage ersetzen“, sagt Ulrich Ix, Leiter Glasvermarktung bei Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland in Köln. Er erzählt uns auch, was in der Recyclinganlage passiert und wie wir unser Glasrecycling sogar noch verbessern können:

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„Ich arbeite bereits seit über 30 Jahren im Bereich des Glasrecyclings und ich kann mir nichts Besseres vorstellen! Glas ist für mich das beste Verpackungsmaterial ohne Reaktion auf den Inhalt, denn es bewahrt Lebensmittel und Getränke optimal. Meine sprudelnden Getränke behalten zum Beispiel ihren unverfälschten Geschmack, weil z. B. Kohlensäure nicht entweichen kann. Außerdem ist Glas praktisch inert und es gelangt nichts hinaus und nichts hinein.

Aber das Beste: Glas ist im geschlossenen Kreislauf unendlich oft ohne Qualitätsverlust recycelbar. Was das genau bedeutet? Aus Glas kann immer wieder neues Glas hergestellt werden. Deshalb ist Recyclingglas der wichtigste Stoff bei der Herstellung von neuem Behälterglas. Jede Glasverpackung besteht heute im Schnitt zu rund 60 Prozent aus Recyclingglas, grüne sogar aus bis zu 90 Prozent. Damit diese Zahlen beibehalten bzw. sogar noch gesteigert werden können, muss das Altglas richtig entsorgt werden.

Glasrecycling leicht gemacht – Tipps & Tricks

Doch was gibt es dabei zu beachten? In den Altglascontainer gehören Glasverpackungen für Lebensmittel und Getränke, wie Flaschen und Konservengläser, außerdem pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, wie Hustensaftfläschchen oder Parfümflacons. Viele andere Dinge aus Glas gehören allerdings nicht hinein, dazu gehören zum Beispiel Trinkgläser oder Fenstergläser, weil sie eine andere Glaszusammensetzung haben, auch Energiesparlampen und jede Art von Leuchtmitteln sind Rest- oder sogar Sondermüll und dementsprechend zu entsorgen. Auch Porzellan, Keramik und Steingut gehören nicht in den Altglascontainer. Sie sind nur schwer aus dem Altglas auszusortieren und stören den Recyclingprozess. Denn zum Teil haben sie einen deutlich höheren Schmelzpunkt als Glasverpackungen, so dass sie im Schmelzofen nicht vollständig schmelzen können. Dadurch können Reste als sog. „Einschlüsse“ im Glas zurückbleiben und die neue Glasverpackung kann nicht genutzt werden. Wenn das Altglas in den Container gegeben wird, ist es wichtig auf die Farben zu achten. Wir sagen bei uns, dass das Altglas ‚sortenrein‘ entsorgt werden sollte, damit die Glashütten es für die Herstellung von neuem Glas optimal benutzen können. Denn nur aus weißen, transparenten Glasscherben können auch wieder weiße, transparente Glasverpackungen entstehen. Geben die Verbraucher:innen zum Beispiel Grünglas in den Weißglascontainer, würden die neuen Glasverpackungen einen leichten Grünstich erhalten. Deshalb gilt: Weißes Glas in den Weißglascontainer, braunes Glas in den Braunglascontainer und grünes Glas in den Grünglascontainer. Wenn Sie zum Beispiel eine blaue Proseccoflasche oder andere Glasbehälter haben, die Sie farblich den Grundfarben Grün, Weiß oder Braun nicht zuordnen können oder sich unsicher sind, geben Sie das Glas in den Grünglascontainer. Denn Grünglas verträgt am ehesten Fehlfarben, ohne dass die Farbe beeinträchtigt wird.

Wir hören häufig den Einwand, dass das Altglas im Sammel-LKW sowieso zusammengeschüttet wird, aber das stimmt nicht! Auf dem Fahrzeug gibt es drei verschiedene Kammern – für jede Farbe eine. Und diese werden dann auf dem Hof der Glasrecyclinganlage auch separat voneinander abgeladen und die Farben einzeln recycelt und aufbereitet.

In der Glasrecyclinganlage – sortieren, sortieren, sortieren

Allein in Deutschland gibt es 22 Glasrecyclinganlagen. Aus dem Altglas werden nach mehreren Sortierschritten sauber aufbereitete Glasscherben, aus denen in den Glashütten neue Glasverpackungen hergestellt werden. Über ein Transportband gelangt das Altglas in die Anlage, im ersten Schritt werden ‚grobe Fremdstoffe‘ händisch von Mitarbeitern aussortiert, zum Beispiel Plastikflaschen und -tüten oder Altkleider. Ich bin immer wieder aufs Neue verwundert, was Menschen einfach achtlos in die Container werfen. Im Anschluss werden die Glasbehälter „gebrochen“ und Fremdstoffe – zum Beispiel Deckel –aussortiert. Das passiert auf unterschiedliche Weise. Keramik, Steine oder Porzellan werden durch sogenannte optoelektronische Sortiergeräte erkannt und als nichttransparente Störstoffe herausgeblasen. Deckel aus Aluminium (z. B. Wasserflaschen-Verschlüsse) und Eisen (z. B. Marmeladenglasdeckel oder Kronkorken von Bierflaschen) liegen nach dem Brechen lose zwischen dem Glas – entsprechende Geräte erkennen Aluminium und magnetische Deckel und blasen oder ziehen sie magnetisch heraus. Kunststoffverschlüsse (z. B. Wasserflaschen-Verschlüsse oder Nusscreme-Deckel) werden aufgrund ihrer Undurchsichtigkeit von den Geräten erkannt und ausgeblasen oder – wenn sie sehr leicht sind – von einem Absaugsystem abgesogen. Und was passiert mit den Etiketten oder Aufklebern? Die Scherben poltern im Laufe des Aufbereitungsprozesses fortwährend übereinander her und scheren sich so die Etiketten gegenseitig ab. Anschließend werden diese dann auch von einem Absaugsystem abgesogen.

Übrigens wird bei der Aufbereitung des Altglases kein Wasser verwendet, keine einzige Anlage in Europa spült das Glas! Durch den langen Sortier-Prozess reiben die Scherben immer wieder aneinander und säubern sich so von selbst. Um das zu unterstützen, sollte nur Altglas löffelrein in den Container geworfen werden, aber spülen ist auch Zuhause nicht nötig. Eine Ausnahme gibt es bei Honiggläsern, die sollten allerdings zum Schutz der Bienen vor Infektionen ausgespült werden.

Glasrecycling funktioniert in Deutschland und vielen Ländern Europas bereits sehr gut, aber es geht noch mehr! Mein Traum wäre es, wenn wir eine Glasrecylingquote von 100 Prozent erreichen würden, also jedes einzelne Glas, das verkauft wird, auch wieder dem Glasrecycling zugeführt wird. Um das zu erreichen oder zumindest sehr nah heranzukommen und zu optimieren, müssen viele Zahnräder ineinander greifen und zusammenarbeiten: Städte, Kommunen, Verbraucher:innen, Recycler, Glashütten, Produktdesigner, Abfüller, Handel und Politik. Städte und Kommunen sollten Glascontainer beispielsweise an Stellen platzieren, die für die Bürger:innen gut und bequem, auch mit dem Auto, zu erreichen sind. Optimal wären z.B. Standorte an Straßen für den Berufsverkehr auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkauf inkl. Kurzparkmöglichkeit, denn diese Strecke nutzen wir sowieso jeden Tag. Neben den klassischen Stellen in den Vierteln sind es auch Parkplätze von Supermärkten oder Tankstellen.

Riciclo

Und auch die Verbraucher:innen sollten noch viel besser über nachhaltiges Recycling informiert werden, am besten über verschiedenste Kanäle, um möglichst alle zu erreichen. Aktuell entsorgen beispielsweise Bürger:innen in Deutschland immer noch durchschnittlich fünf bis sechs Kilogramm Altglas pro Jahr fälschlicherweise im Restmüll. Dieses Glas ist leider für immer aus dem Kreislauf verloren und kann nicht wiederverwendet werden, da Restmüll diesbezüglich nicht sortiert werden kann. Eine ganz wichtige Säule ist zusätzlich die Aufklärung der Kleinsten. Denn nur wenn unsere jüngste Generation schon weiß, wie richtiges Recycling funktioniert und wie wichtig es ist, können wir den Wandel herbeiführen. Dann hätten wir allein in Deutschland rund 82 Millionen Glasrecycling-Experten! Dadurch könnte noch mehr Glas recycelt und wiederverwendet werden. Das schont nicht nur die natürlichen Ressourcen, sondern spart auch Energie ein: Je 10 Prozent eingesetztes Altglas reduzieren den Energieverbrauch bei der Herstellung um 3 Prozent. Somit leistet Altglasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Ich finde das ist ein toller Ansporn!“

Ulrich Ix ist Leiter Glasvermarktung bei Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland in Köln, Deutschland. Außerdem ist er Präsident des europäischen Verbandes der Glasrecycler FERVER (Association of Glass recycling companies in Europe) in Brüssel, Belgien. Er ist seit 30 Jahren in verschiedenen Positionen in der Branche tätig.

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Wie sich der Einzelhandel der Herausforderung des Verpackungsmülls stellt https://friendsofglass.com/de/geschichten/wie-sich-der-einzelhandel-der-herausforderung-des-verpackungsmuells-stellt/ https://friendsofglass.com/de/geschichten/wie-sich-der-einzelhandel-der-herausforderung-des-verpackungsmuells-stellt/#respond Fri, 11 Feb 2022 09:02:54 +0000 https://www.friendsofglass.com/de/ecology-de/endlesscycle-wie-sich-der-einzelhandel-der-herausforderung-des-verpackungsmuells-stellt/1 Wovon hängt die Verpackung deines Lieblingsproduktes ab? Vom Hersteller, vom Inhalt oder davon, ob das Produkt beliebt ist? Da wir Verbraucher mehr denn je auf die Auswirkungen unserer Kaufentscheidungen achten, machen sich auch die Einzelhändler, bei denen wir täglich einkaufen, Gedanken darüber, wie unsere Lieblingsprodukte verpackt sind. Und helfen uns dabei, einfacher und nachhaltiger einzukaufen. Endlos recycelbares Glas liegt dabei voll im Trend. Diese Botschaft kommt auch bei den Einzelhändlern an, die ihrerseits immer mehr Glasverpackungen in ihre Regale stellen.

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In weiten Teilen Europas – ganz gleich, wo du dich befindest – bist du nie weit von einem Carrefour entfernt. Seit 1958 bieten wir die unterschiedlichsten Produkte, von Frischwaren über Haushaltsartikel bis hin zu deinen Lieblingsprodukten im Vorratsschrank. Natürlich sind diese Produkte in irgendeiner Form verpackt, damit sie länger halten und schmackhaft bleiben! Gleichzeitig befinden wir uns in einem wettbewerbsintensiven, schnelllebigen Markt, in dem wir sicherstellen müssen, dass wir unseren Kunden genau das bieten, was sie auch wollen.

Unsere Kunden sind stolz auf die kulinarische Vielfalt und möchten selbstverständlich nur die frischesten Produkte in den Regalen vorfinden und wissen, woher die Produkte kommen, wie und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Das hat auch unser Denken grundlegend verändert – über unsere Rolle als Teil der Gesellschaft und unsere Geschäftsstrategie. Deshalb hat Carrefour seine Bestimmung bzw. seine Aufgabe als Pionier im Wandel des Verpackungstrends neu definiert, um sicherzustellen, dass die von uns angebotenen Produkte und Lösungen gesund, nachhaltig und für alle zugänglich sind.

Der übermäßige Verpackungsmüll ist ein großes Problem für unsere Kunden – so groß, dass wir 2019 eine Umfrage gestartet haben um herauszufinden, auf welche Maßnahmen zur Verpackungsreduzierung wir uns konzentrieren sollten. Wir waren sehr fasziniert von den präzisen und zahlreichen Rückmeldungen – es kamen Hinweise zu Gebäck in Boxen, Karotten in Tüten oder doppelt verpackten Süßigkeiten. Auf der anderen Seite lobten unsere Kunden die wiederverwendbaren Verpackungen.

Das war ein Weckruf. Die Umfrage bestätigte, dass unsere Kunden es ernst meinen mit einem nachhaltigen Lebensstil und dass die richtige Verpackung dabei eine große Rolle spielt. Wir mussten also aktiv werden.

Die richtige Balance finden 

Für Einzelhändler wie uns besteht die Herausforderung darin, die richtige Balance zu finden zwischen nachhaltigen Verpackungen und einer Reduzierung überflüssiger Verpackungen. Für uns ist die Verpackung dabei nicht nur für die Lebensmittelsicherheit und -hygiene essenziell, sondern auch bezüglich der Frische, damit weniger Lebensmittel im Müll landen. Auf der anderen Seite helfen Verpackungen bei der Produkterkennung. Die Verpackung hilft dir als Kunde auch bei der Kaufentscheidung, um genau das auszuwählen, was dir am meisten zusagt. Wir können also die Verpackung nicht ganz weglassen, wollen aber gleichzeitig eine übermäßige Verpackung vermeiden. Daher müssen wir die richtige Balance finden.

Um sicherzustellen, dass die von uns verwendeten Verpackungen so nachhaltig wie möglich sind, müssen wir mehr tun. Hier kommt Glas ins Spiel. Glas bietet alle wichtigen Eigenschaften, u. a. kann es recycelt und wiederverwendet werden. Dabei müssen wir darauf achten, dass alle Verpackungen im täglichen Gebrauch komfortabel genutzt werden können, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Wir möchten allen unseren Kunden –  vom „Zero Waste Warrior“, der in großen Mengen nachhaltig einkauft, bis hin zu denen, die schrittweise umsteigen – je nach Produkt viele Lösungen anbieten. Glas ist dabei unglaublich vielfältig und die Kunden lieben es einfach.

Wenn es darum geht, wie ein Produkt im Regal aussieht, hat Glas eine ganz besondere Anziehungskraft. Ob frischer Orangensaft, cremiger Joghurt oder eine leckere Mousse au Chocolat – in Glas wird das Produkt als Luxus- oder Premiumangebot betrachtet. Manche Produkte werden einfach anders wahrgenommen, wenn sie in Glas verpackt sind, von symbolträchtigen Produkten wie Coca Cola bis hin zu Milchflaschen.

Den Erwartungen der Verbraucher gerecht werden

Alle ästhetischen Überlegungen sind jedoch dem Faktor Nachhaltigkeit untergeordnet. Glas ist ein natürliches und neutrales Material, das ohne Qualitätsverlust unendlich oft recycelt und in lokalen Systemen wiederverwendet werden kann. Wir begrüßen die Investitionen der Glasindustrie in die Gewichtsreduzierung und Dekarbonisierung, die beispielsweise zu einer 30-prozentigen Gewichtsreduzierung von Glasflaschen innerhalb der letzten 20 Jahre geführt haben. Als Einzelhändler hoffen wir, dass die Hersteller von Glasverpackungen ihre Produkte für unsere Kunden weiterhin entsprechend nachhaltig und praktisch gestalten. Natürlich haben wir uns auch selbst ehrgeizige Ziele gesetzt, um Verpackungen zu reduzieren und Abfälle zu vermeiden. Das ist nicht nur Teil unserer Mission, den Wandel im Food-Bereich effektiv voranzutreiben, sondern auch Teil unserer Kampagne ‚Act for Food‘. Wir finden die Bemühungen der Glasindustrie, Glas nachhaltiger herzustellen und so die CO2-Bilanz zu verbessern, großartig. Jede Maßnahme, die uns dabei hilft, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Für die Zukunft der Verpackung haben wir eine klare Vision: Wir wollen unseren Beitrag für den Planeten leisten und gleichzeitig die Erwartungen unserer Kunden erfüllen. Glasverpackungen sind dabei ein wichtiges Instrument zur Erreichung dieser Ziele.

Verpackungen werden nie ganz verschwinden – doch die bewusste Verpackung und Lagerung von Alltagsprodukten ist ein effektiver Weg, um die Erwartungen unserer Kunden an ein nachhaltiges Leben zu erfüllen. Zwar können wir als Einzelhändler den Marken nicht vorschreiben, wie sie ihre Verpackungen gestalten, wir haben jedoch auch unsere Eigenmarken, auf die wir positiven Einfluss nehmen können. Viele Carrefour-Markenprodukte eignen sich optimal für Glasverpackungen: Öle, Fruchtsäfte und Soßen sind dabei nur einige wenige Beispiele. Der Verpackungstrend geht hin zum wiederverwendbaren Glas und wir gehen ihn mit – und freuen uns, unser Angebot an eure Erwartungen anzupassen. Ihr könnt diesen Trend aktiv beschleunigen, indem ihr von euren Lieblingsmarken und -einzelhändlern nachhaltigere Verpackungslösungen fordert. Wir hören euch zu, also fordert uns weiterhin heraus – nur so können wir wachsen!

Scarlette Elizée ist Sustainability Outreach Lead bei der Carrefour-Gruppe. Carrefour ist ein französischer multinationaler Konzern im Einzel- und Großhandel, der in über 30 Ländern mehr als 13.000 Hypermärkte, Supermärkte und Verbrauchermärkte betreibt. Wenn ihr das nächste Mal bei Carrefour seid, vergesst nicht bei nachhaltigen Glasverpackungen vorbeizuschauen.

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So nutzt du Glas zu Hause optimal https://friendsofglass.com/de/geschichten/so-nutzt-du-glas-zu-hause-optimal/ https://friendsofglass.com/de/geschichten/so-nutzt-du-glas-zu-hause-optimal/#respond Wed, 12 Jan 2022 15:50:16 +0000 https://www.friendsofglass.com/de/taste-de/endlesscycle-so-nutzt-du-glas-zu-hause-optimal/1 Wo immer du auch bist, höchstwahrscheinlich hast auch du tagtäglich Kontakt mit Glas. Du greifst morgens zu deiner Lieblings-Gesichtscreme, bereitest für Freunde und Familie Essen zu oder genießt nach Feierabend einen Drink. Glas ist gesund, vielseitig und vor allem nachhaltig: Es ist das einzige Verpackungsmaterial, das unendlich oft recycelt werden kann. Außerdem lassen sich Glasbehälter wiederverwenden und wiederbefüllen. Was können wir also alles mit diesem Verpackungsmaterial anstellen, nachdem es seinen ursprünglichen Zweck erfüllt hat?

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Wir alle wissen, warum wir Glas zum Recycling-Container bringen sollten, aber hast du schon einmal überlegt, wie du Glas zu Hause weiterverwenden kannst? Natürlich kannst du darin Lebensmittel, Kosmetika oder Reinigungsprodukte aufbewahren, aber es gibt noch viele weitere kreative Einsatzmöglichkeiten für Glas im Haushalt. Um uns ein paar Anregungen zu holen, haben wir uns mit der italienischen Bloggerin und Mutter Raffaella Caso von Baby Green unterhalten, die Glas genauso liebt wie wir.

Früher war Raffaella eine typische Mailänderin – wenig Zeit, viel Arbeit, zu viel Konsum, aber wenig Zufriedenheit. Mit der Geburt ihrer Tochter änderte sich ihre Sicht auf die Dinge – und ihr Leben. Seitdem gibt sie weniger Geld aus, achtet auf Qualität, kauft ökologische und regionale Produkte, ernährt sich von Bio-Lebensmitteln, vermeidet Wegwerfartikel und geht öfter zu Fuß. Ihr erfolgreicher Blog Baby Green ist ein Online-Guide für umweltbewusste Familien, die für ihre Kinder, für die Umwelt und für die Zukunft unseres Planeten die richtigen Entscheidungen treffen wollen. Raffaella lebt nach eigenen Aussagen „fast“ grün. Sie ist der Ansicht, dass niemand 100 % perfekt sein muss, vielmehr sollten wir alle versuchen, besser und ökologischer zu leben.

Im Interview erzählt sie uns, wie sie ihre Liebe zum Glas entdeckte und wie sie Glas in ihren Alltag integriert. Zum Schluss verrät sie uns noch eine hübsche Geschenkidee im Glas.

Hallo Raffaella, wie lange bist du schon ein Friend of Glass?

Die Ästhetik von Glas mochte ich schon als kleines Mädchen. Ich bin in Frankreich aufgewachsen und erinnere mich noch gern an die Samstage, wenn ich morgens mit meiner Familie auf den Markt ging und am Olivenstand ein Vorratsglas befüllen ließ. Ich glaube, das war der Beginn meiner Leidenschaft für Glas. Als ich mich dann später für eine umweltbewusstere Lebensweise interessierte, entdeckte ich die unzähligen Verwendungsmöglichkeiten von Glas. Glas bereichert mein Leben! Es lässt sich nicht nur unendlich oft wiederverwenden und recyceln, es wird auch fast ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Darüber hinaus ist es inert, geschmacksneutral und hygienisch. Dieses Gefühl hat sich mit der Geburt meiner ersten Tochter Carlotta noch einmal verstärkt und ich bin seitdem ein Friend of Glass.

Wo ist Glas für dich am nützlichsten?

Ohne Zweifel: Am meisten verwende ich Glas in der Küche. Ich bewahre alle möglichen trockenen und frischen Lebensmittel in Einmachgläsern, Glaskonserven und Flaschen auf. Ich fülle Lebensmittel wie Mehl, Reis, Müsli, Hülsenfrüchte, getrocknete Früchte und Kerne, die ich unverpackt einkaufe, in große Vorratsgläser. In Kombination mit den verschiedenen Farben und Formen der Lebensmittel sieht das von Natur aus schöne Glas gleich noch hübscher aus. Da fühle ich mich direkt zu Hause.

Raffaella kennt unzählige Einsatzmöglichkeiten für Glas im Haushalt (Quelle: https://www.instagram.com/raffaella_babygreen)

Kannst du uns einige Beispiele nennen, wo Glas in deinem Leben eine wichtige Rolle spielt?

Da fällt mir zunächst die Essensvorbereitung ein, denn ich bereite am Wochenende schon die Basics für die kommende Woche vor. Sonntags stehe ich meist ein paar Stunden in der Küche und koche Hülsenfrüchte, Gemüse und andere Gerichte für die nächsten Tage vor. Dann verteile ich alles auf Gläser und Glasbehälter. Einige wandern in den Kühlschrank, andere ins Gefrierfach. Glas lässt sich problemlos einfrieren. Man muss nur darauf achten, dass man den Behälter nicht bis zum Rand füllt, denn gefrorene Lebensmittel und Flüssigkeiten dehnen sich aus!

Aber Glas ist auch ideal, um Reste luftdicht verschlossen aufzubewahren. Man wirft viel weniger weg. In Vorratsgläsern hält sich das Essen einige Tage. Außerdem sieht man immer sofort, was drin ist – bei bunten Kunststoffdosen ist das nicht immer der Fall.

Wo kommt Glas bei dir außerhalb der Küche zum Einsatz?

Abgesehen von dem Glas, das ich recycle, nutzen wir Gläser für Aufbewahrungszwecke oder für DIY-Projekte. Beispielsweise kaufe ich feste Kosmetika unverpackt und fülle sie in alte Glasgefäße um. Auch neben meiner Waschmaschine stehen immer mindestens vier Gläser: eines mit Backpulver, eines mit Natron, ein drittes mit Zitronensäure und das vierte mit Waschmittel. Waschmittel kaufe ich meist in Form von Tabs, Pulver oder Streifen. Die passen alle sehr gut in Glasgefäße und verleihen Routinearbeiten zusätzlichen Glanz!

Meine kleine Tochter bastelt, malt und zeichnet gern und viel. Wenn wir nachmittags zusammen kreativ werden, sind Gläser für uns unverzichtbar. Wir bemalen Gläser nicht nur, sondern bewahren darin auch Pinsel, Stifte, Radiergummis, Anspitzer und andere Utensilien auf, die wir zum Recyceln oder Basteln brauchen.

Hast du eine originelle Glas-Recycling-Idee für uns?

Da Glas ein Geschenk der Natur ist, finde ich es schön, damit ein Geschenk für Freunde oder Familie zu machen. Eine ganz einfache und günstige Geschenkidee ist ein hübscher Glasbehälter mit einem leckeren Mix für heiße Schokolade. Wer kann Schokolade schon widerstehen? Es ist ein einfaches Mitbringsel, das von Herzen kommt. Und wenn die beschenkte Person sich eine Tasse heiße Schokolade macht, denkt sie an dich!

Eine wirklich schöne Idee! Verrätst du uns das Rezept?

90 g dunkle Schokolade (am besten Fair-Trade-Schokolade) in der Küchenmaschine fein hacken. Die Schokolade darf dabei nicht zu heiß werden, sonst schmilzt sie. Die Schokoladenkrümel in eine Schüssel geben und 70 g Kakaopulver, 100 g braunen Zucker, 15 g Speisestärke zugeben – falls ihr einen weihnachtlichen Touch wollt, noch 2 Teelöffel Zimt und 2 Teelöffel Ingwerpulver ergänzen. Alles vermischen, in ein hübsches luftdichtes Glas mit Deckel füllen und vielleicht mit einem Geschenkband verzieren.

Am besten übergibt man mit dem Geschenk auch gleich die Zubereitungsanleitung:

 „Für eine Tasse heiße Schokolade 3 EL von dem Mix in einen Topf geben und 150 ml Milch (nach Wahl) zugeben. Gut umrühren, damit sich keine Klumpen bilden. Unter Rühren bei geringer Hitze köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, sobald die Schokolade eingedickt ist. Lasst es euch schmecken!“

Das probieren wir auf jeden Fall aus! Vielen Dank für das Gespräch, Raffaella!

Raffaella Caso hat sich beruflich auf nachhaltige Entwicklung spezialisiert: Sie arbeitete mehrere Jahre beim Touring Club Italiano als Koordinatorin der Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsprogramme sowie als Beraterin und Autorin im Bereich Tourismuswissenschaft und sie gründete GreenStep, ein Studien- und Forschungsunternehmen für verantwortungsvollen Tourismus. Seit 2010 betreibt sie ihre Website www.babygreen.it als Online-Guide für (fast) grüne Familien. Inzwischen ist die Website Anlaufstelle für umweltbewusste Familien in ganz Italien und verantwortlich für die digitale Kommunikation verschiedener Unternehmen im Ökosektor. Du findest Raffaella online bei Facebook oder Instagram oder auf dem Biomarkt mit ihren Stofftaschen voller Einkäufe!

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Warum finden viele menschen Glas so ansprechend? https://friendsofglass.com/de/geschichten/warum-finden-viele-menschen-glas-so-ansprechend/ https://friendsofglass.com/de/geschichten/warum-finden-viele-menschen-glas-so-ansprechend/#respond Fri, 10 Dec 2021 10:11:14 +0000 https://www.friendsofglass.com/de/design-de/endlesscycle-warum-finden-viele-menschen-glas-so-ansprechend/1 Ob ikonische Parfumflakons, Craft-Spirituosen oder alltägliche Küchenutensilien – Glas steht für Stil wie kaum ein anderes Material. Wenn Sie das hier lesen, dann lieben Sie wahrscheinlich Glas in allen Formen und Größen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Ihre Lieblingsprodukte ganz bewusst auf Glas setzen, um die eigene Markenidentität zu vermitteln und sich im Supermarktregal von anderen Produkten abzuheben? Tina Tarpinian, Marketingexpertin bei La Fermière, drückt es so aus: „Wir lassen unsere ikonischen Verpackungen für uns sprechen.“

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La Fermière ist seit 1952 eine feste Größe in der französischen und europäischen Joghurtbranche und bringt mit seinen kultigen Joghurtbechern den Geschmack des Mittelmeerraums überall hin. Die Produkte der Marke sind seit jeher für ihre Authentizität, ihren exzellenten Geschmack und die hochwertigen Zutaten bekannt. Und in der Vergangenheit waren sie durch die Form der Keramiktöpfe einfach unverkennbar. Unser Ziel ist es, dass unsere neuen Glastöpfe dieselben Emotionen bei unseren Kundinnen und Kunden hervorrufen. Wie aber passt Glas zur Kultur und zum Image von La Fermière?fermière

Ein Naturprodukt in einer natürlichen Verpackung, die „bon et beau“ ist

Für mich gibt es vor allem drei Gründe, warum wir uns für ein Glas entschieden haben. Der erste ist die Wiederverwertbarkeit. Glas lässt sich unendlich oft recyceln – und das ist ein wichtiger Kaufanreiz für die modernen Verbraucher. Als wir 1952 in Südfrankreich starteten, verwendeten wir die Naturstein-Keramik-Töpfe, die für diese Region typisch sind. Diese Behälter bestanden lediglich aus Erde und Wasser und entsprachen damit ganz unserem Versprechen, nur natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden. Später, als wir expandierten, stellten wir fest, dass sie nicht immer die praktischste Verpackungslösung waren. Also sind wir auf Glas umgestiegen, um unser Image „alles natürlich“ zu wahren und mit der Zeit zu gehen. Wiederverwertbarkeit ist ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur und mit Glasverpackungen können wir unser Engagement für Umweltschutz bekräftigen.

Ein weiterer Vorteil von Glas: Es erinnert die Menschen daran, dass unser Produkt „bon et beau“ ist, wie wir in Frankreich sagen – also gut und schön! Wir haben Geschmack und Qualität zu unserem Markenzeichen gemacht. Deshalb muss unser Joghurtbehälter auch das widerspiegeln, was sich in ihm befindet; man kann kein so hochwertiges Produkt in einem billig aussehenden Plastiktopf verkaufen. Uns ist bewusst, dass die Menschen unsere Steingutgefäße lieben, denn sie üben eine starke emotionale Anziehungskraft aus und erinnern an die guten alten Zeiten. Da ist es nur logisch, dass für uns aus allen verfügbaren Verpackungsoptionen nur Glas infrage kommt.

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Einfach ausgedrückt: unsere Behälter sind unsere Werbung. Wir stehen zur Qualität unseres Produkts und lassen unsere ikonischen Glastöpfe für uns sprechen. Sie sind der erste Eindruck, den Kunden von uns haben, und wir möchten dafür sorgen, dass wir immer wieder ein Gefühl von Nostalgie und Qualität erwecken. Wir knüpfen gerne an Traditionen an: Milch wurde früher in Glasflaschen geliefert, Joghurts kamen in kleinen Glasbechern. Unsere Entscheidung, das Produkt so zu belassen, wie es früher aussah, spricht für die Menschen Bände. Glas gehört einfach zu unserem Leben – und das seit Jahrhunderten. Es ist quasi zu einem nostalgischen Symbol vergangener Tage und zu einem echten Qualitätsmerkmal geworden. Außerdem ist Glas sehr ästhetisch – die Leute wollen nicht nur etwas, das sie sofort wieder wegwerfen. Glas hat bekanntermaßen unendlich viele Leben. Warum also nicht ein paar dieser Leben damit verbringen, einen alltäglichen Behälter in etwas zu verwandeln, das praktisch UND schön zugleich ist? Wir möchten die Menschen dazu ermuntern, unsere Töpfe zu recyceln und wiederzuverwenden. Einige der schönsten Kreationen finden Sie auf unserer Facebook-Seite und auf Instagram.

Alte Traditionen durch Glas zu neuem Leben erwecken

Es geht uns aber nicht nur darum, Glas aus Marketing- oder Recyclinggründen zu wählen, sondern wir möchten auch unserem Erbe treu bleiben. Wir haben mit Steingut angefangen und mussten einen Weg finden, uns mit Glas neu zu erfinden und gleichzeitig unsere Traditionen zu bewahren. Bei unserem ersten Versuch kopierte ein großer Player unser Design, bevor wir es als Marke schützen konnten. Also haben wir ein zweites Design entwickelt, es schützen lassen und unsere ikonische Form geschaffen, die man heute in Supermarktregalen in ganz Europa findet.

Bei Produkten, die in Glas verpackt sind, fällt vor allem die Form auf. Man braucht nur einen Blick auf Coca Cola zu werfen: Die Glasflasche ist nicht nur eine Ikone, aus ihr schmeckt das Getränk auch viel besser als aus jeder anderen Verpackung. Und das ist ein weiterer Punkt, vielleicht sogar der wichtigste für uns alle: Dinge schmecken einfach besser, wenn sie natürlich verpackt sind. An heißen Sommertagen hält ein kaltes Glasgefäß den Inhalt frisch, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen. Glas steht nicht nur für Qualität, sondern garantiert auch, dass die Verpackung inert und ungiftig ist. Dadurch geht der Geschmack nicht verloren und die Qualität bleibt lange geschützt.

Mit Blick auf die Zukunft denke ich, dass immer mehr Unternehmen unserem Beispiel folgen und sich für Glas entscheiden werden, um die Geschichte ihrer Marke zu erzählen. Warum? Weil Glas die Verbraucher auf den ersten Blick anspricht und seit jeher mit Tradition, Qualität und Markenidentität assoziiert wird. Dazu kommt, dass es äußerst umweltfreundlich ist. Glas kann einfach unendlich oft recycelt werden – und das wird für uns alle ein immer wichtigerer Aspekt. Die Infrastruktur ist noch nicht ausgereift genug, um auch andere Materialien in großem Stil zu recyceln. Bei Glas dagegen wissen wir wie das Recycling funktioniert, und wir machen das in Europa sehr gut. Glas ist eines der wenigen Materialien, bei dem den meisten von uns das Recyceln zur zweiten Natur geworden ist. Ich bin stolz darauf, mich für Glas zu entscheiden!“

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Tina Tarpinian ist Marketingleiterin des familiengeführten französischen Joghurt- und Dessertherstellers La Fermière. La Fermière ist seit 1952 in der europäischen Joghurtbranche vertreten und verwendet seit Langem die ikonischen Glas- und Keramikbecher, um seine Markengeschichte zu erzählen und seinen französischen Wurzeln treu zu bleiben. Halten Sie also beim nächsten Einkauf im Supermarkt Ausschau nach den köstlichen und zeitlosen Joghurtspezialitäten! Natürliche Produkte – am besten in natürlichen Verpackungen serviert. 

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Wie entwickelt sich die Glasindustrie, um zukunftsfähig zu bleiben? https://friendsofglass.com/de/geschichten/wie-entwickelt-sich-die-glasindustrie-um-zukunftsfaehig-zu-bleiben/ https://friendsofglass.com/de/geschichten/wie-entwickelt-sich-die-glasindustrie-um-zukunftsfaehig-zu-bleiben/#respond Fri, 10 Dec 2021 09:45:48 +0000 https://www.friendsofglass.com/de/history-de/endlesscycle-wie-entwickelt-sich-die-glasindustrie-um-zukunftsfaehig-zu-bleiben/1 Haben Sie schon einmal gesehen, wie eine Glasflasche hergestellt wird? Dabei kommt ein ausgeklügelter Mix aus Rohstoffen zum Einsatz, der bearbeitet, verdreht, geformt und zum Leben erweckt wird – all das vor den Flammen der Glaswanne. „Deshalb ist Glas für mich auch etwas Lebendiges“, erklärt Trevor Phillips, Production & Engineering Director, der seit fast 50 Jahren im Herzen der Glasindustrie tätig ist.

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„Auch wenn nur drei Rohstoffe benötigt werden – Sand, Soda und Kalk – sowie recyceltes Glas, die so genannten „Scherben“, die Kunst der Glasherstellung lässt sich nicht aus dem Lehrbuch erlernen. Selbst mit modernen Maschinen braucht man ein Gefühl dafür, wie sich die einzelnen Komponenten in Glas verwandeln. Jemand, der jahrelang mit Glas gearbeitet hat, spürt, wenn etwas nicht stimmt, oder nimmt leichte Abweichungen der Maschinengeräusche wahr, bevor es zu Störungen kommt. Deshalb sagt man der Arbeit mit Glas auch nach, sie sei eine „dunkle Kunst”, die über viele Jahrzehnte hinweg verfeinert wurde.

Ich selbst bin bald fünfzig Jahre in der Branche tätig. Mein erster Arbeitstag bei Beatson Clark war im November 1973. Eigentlich wollte ich nur ein paar Monate als Aushilfe arbeiten und dann in den Polizeidienst eintreten. Als ich zum ersten Mal in die Produktionshalle kam und  überall „Feuer“ sah, fragte ich mich, worauf ich mich da bloß eingelassen hatte. Aber schon bald war ich so fasziniert davon, wie Glas entsteht, dass ich nie zur Polizei ging, sondern bei der Glasherstellung blieb.

„Kein Tag ist wie der andere.“

Warum? Zum Beispiel, weil kein Tag wie der andere ist. Selbst die Technologie kann nicht alles bestimmen. Manchmal stellt man fest, dass die fertige Flasche nicht ganz perfekt ist. Und dann muss man zurückgehen und die Maschine, die Glaswanne und sogar die Rohstoffe genau unter die Lupe nehmen, um das Problem zu beheben. Vielleicht hat sich die Umgebungstemperatur verändert oder es sind ein paar Gramm zu viel Sand in der Mischung gekommen. Alle diese Dinge können dazu führen, dass das Glas anders als erwartet aussieht. Das ist zwar eine Herausforderung, aber gleichzeitig ist es der Grund, warum so viele Menschen dieser Branche so lange treu bleiben. Außerdem herrscht eine große Kameradschaft unter den Glasmacherinnen und Glasmachern: Schon nach einer halben Stunde, die wir zum Beispiel mit einem Kollegen aus Israel oder Deutschland verbringen, tauschen wir Ideen und Geschichten aus, als würden wir uns bereits seit Jahren kennen.

Viele Menschen wissen gar nicht, wie weit die Geschichte der Glasproduktion zurückreicht. Von den Produktionslinien in den Industriestädten über die geheimnisumwitterten Murano-Zünfte im mittelalterlichen Venedig bis hin zur Entdeckung der handwerklichen Glasbläserei durch die Römer. Und ihnen ist auch nicht bewusst, wie sehr die Glasherstellung unser lokales Erbe prägt. Zum Beispiel in Yorkshire: Einst gab es hier Dutzende von Glashütten, deren Einfluss vom Stadtwappen bis zu den Überresten der kegelförmigen Schmelzöfen und den Arbeiterhütten, die überall in der Landschaft zu sehen sind, reicht. Die einsamen Heidelandschaften von Yorkshire waren sogar Heimat einer florierenden, aber illegalen Glasbläserindustrie, in der geschäftstüchtige Kunsthandwerker den strengen Kontrollen für die Glasherstellung – gut geschützt vor den Blicken der Krone in London – entgehen konnten. Unsere Fabrik ist seit 1751 ununterbrochen in Betrieb. Sie wurde zu Beginn der industriellen Revolution am Kanal errichtet, um den Transport von Arzneimittelflaschen durch England einfacher zu machen.

Heute stehen viele von uns kurz vor dem Ruhestand – wir müssen also unbedingt junge Leute in die Glasindustrie holen, damit diese ganzen Fertigkeiten nicht für immer verloren gehen. Es ist sehr schwierig, die Glasherstellung nicht aus erster Hand zu erlernen. Deshalb setzen wir bei der Ausbildung einer neuen Generation auf modernste Technologie, zum Beispiel Schulungen mithilfe von virtueller Realität, bei der die Fabrikhalle in 3D nachgebildet wird. Dieses immersive Programm ist das erste seiner Art. Es hilft den Auszubildenden, sicher mit den Maschinen zu arbeiten und den Produktionsablauf zu verstehen, d.h. was passiert, wenn geschmolzenes Glas in eine Form gelangt und auf der anderen Seite als fertige Flasche herauskommt. Dafür hätten sie früher vielleicht Wochen gebraucht.

„Nachhaltigkeit beeinflusst alles, was wir tun.“

Diese ständige Weiterentwicklung und das Nebeneinander von Alt und Neu ist es, was die Glasherstellung so interessant macht. Würde einer unserer Mitarbeiter aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts eine Zeitreise zu uns machen, würde er vermutlich viele seiner eigenen Herstellungsprozesse wiedererkennen. Und doch: Fragen der Nachhaltigkeit waren nicht einmal ein Thema, als ich in der Branche anfing. Heute beeinflusst Nachhaltigkeit alles, was wir tun – sei es die Planung von Wannenumbauten, die Verbesserung der Qualität von recyceltem Glas, um Energie und Rohstoffe zu sparen, oder die Umstellung auf erneuerbare Energien. Unser technischer Direktor engagiert sich sehr stark für das Projekt „Furnace for the Future“ (Glaswanne der Zukunft), bei dem die CO2-Emissionen durch Umstellung auf grünen Strom drastisch gesenkt werden sollen. In meinen Augen ist das der richtige Weg, um unsere Industrie fit für die Zukunft zu machen.

Glas – das ideale Verpackungsmaterial. Viele Menschen wissen gar nicht, dass Glas aus natürlichen Rohstoffen besteht und unendlich oft recycelt werden kann, ohne der Umwelt zu schaden. Als Branche haben wir verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um dieser Botschaft Nachdruck zu verleihen. Sie reichen von Vereinbarungen zum Sammeln von Altglas, die wir mit beliebten Kneipen und Bars abschließen, bis hin zu Kampagnen, die die Menschen zum besseren Recyceln bewegen sollen. Ich glaube, viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, welchen Beitrag sie leisten können: Sie werfen ihr Glas in einen Altglascontainer oder eine Sammeltonne – und das ist dann das Letzte, was sie davon sehen. Wahrscheinlich denken sie, dass ab diesem Moment alles automatisch sortiert und weiterverarbeitet wird. Aber wenn in einem Altglascontainer Dinge sind, die dort einfach nicht hineingehören, zum Beispiel Porzellan oder Borosilikatglas, ist das für die Industrie ein echter Albtraum.

Ich finde, dass wir uns um diesen Planeten für die Generationen nach uns kümmern müssen. Und wenn das bedeutet, dass wir alle jeden Tag ein bisschen Glas recyceln müssen – und zwar richtig – dann ist das nicht zu viel verlangt. Und sehen wir es mal positiv: Heutzutage ist ein Spaziergang zum Glascontainer eine gute Ausrede, um aus dem Haus zu kommen!“

Trevor Phillips ist Production & Engineering Director bei Beatson Clark in Rotherham, England. Nach beeindruckenden 50 Jahren in der Glasindustrie möchte er demnächst in den Ruhestand gehen. Einer seiner größten Wünsche ist es, junge Menschen zu einer Karriere in der Glasindustrie zu ermutigen.

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Bei der Glasherstellung werden Sand, Soda und Kalk in einer Glaswanne geschmolzen.
Innovative Virtual-Reality-Technologien wie das abgebildete VMRT-System werden bei der Ausbildung immer häufiger eingesetzt.
Mit einem VR-Headset können Auszubildende in kürzerer Zeit lernen, wie man Glas sicher herstellt.
Das 1751 in Rotherham, South Yorkshire, gegründete Unternehmen Beatson Clark blickt auf eine lange Tradition in der Herstellung von Glasbehältern für den Pharma-, Lebensmittel- und Getränkemarkt zurück.
Die Glasindustrie setzt auf Innovationen wie die Schmelzwanne der Zukunft („Furnace for the Future“), um Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen und den ökologischen Fußabdruck von Glas zu verringern.
Viele Glasproduzenten arbeiten an Kampagnen mit, um ein besseres Recycling von Altglas zu fördern, zum Beispiel an der Kampagne „Glass Guardians“, die Kindern auf unterhaltsame Weise erklärt, warum Recycling so wichtig ist.

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